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2. Platz im Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kreatives Hörspiel unserer Schülerinnen überzeugt die Jury

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Im Rahmen des Bundeswettbewerb Fremdsprachen wurde ein besonderes Projekt aus der Klasse 9.1 des Freies Gymnasium Naunhof mit einem 2. Platz im Bundesland Sachsen ausgezeichnet. Unsere Schülerinnen Alexandra, Luise, Pauline und Mara überzeugten die Jury mit ihrem selbst entwickelten Hörspiel in englischer Sprache  „2051 – A new beginning“.

Kreative Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Integration

Im Mittelpunkt des Beitrags stand für die Schülerinnen die Frage, wie Menschen in einer neuen Umgebung Anschluss finden und welche Herausforderungen damit verbunden sein können – insbesondere unter dem Eindruck von Ausgrenzung und Rassismus.

Die Jury hob besonders die tiefgründige inhaltliche Auseinandersetzung unserer Schülerinnen, die sprachliche Gestaltung sowie die kreative Umsetzung hervor. Damit zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie fachliches Lernen mit gesellschaftlich relevanten Themen verbunden werden kann.

Inhalt des Hörspiels „2051 – A new beginning“

Das Hörspiel spielt im Jahr 2051 in London. Die beiden Jugendlichen Sophie und Lara fliehen nach einer Krise aus Deutschland und versuchen, in einer neuen Umgebung Fuß zu fassen.

Der Weg ist jedoch geprägt von Vorurteilen und Ausgrenzung. Erst durch die Begegnung mit Roya erhalten sie Unterstützung und Orientierung. Gemeinsam gelingt es ihnen, Schritt für Schritt ein neues Leben aufzubauen und Hoffnung auf ein dauerhaftes Zuhause zu entwickeln.

Sprachliches Lernen im gesellschaftlichen Kontext

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen fördert nicht nur sprachliche Kompetenzen, sondern auch Kreativität, Teamarbeit und interkulturelles Denken. Genau hier setzt das Hörspiel unserer Schülerinnen an: Sprache wird nicht nur als Lerngegenstand genutzt, sondern als Medium, um Geschichten zu erzählen und Perspektiven sichtbar zu machen.

Soziales Lernen und Perspektivwechsel

Das Hörspiel macht deutlich, wie wichtig soziales Lernen im schulischen Alltag ist. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Vorurteilen und Ausgrenzung fördert Empathie, Perspektivwechsel und ein Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung.

Gerade Wettbewerbsformate wie dieser bieten Raum, individuelle Stärken sichtbar zu machen und persönliche Interessen gezielt einzubringen. Während des gesamten Prozesses wurden die Schülerinnen von Herrn Füßlein begleitet, der ihnen unterstützend und beratend zur Seite stand.

Damit wird ein Beitrag zu den Werten geleistet, die unser schulisches Handeln prägen: Respekt, Zusammenarbeit und ein verantwortungsvoller Umgang miteinander.

Ein starkes Zeichen kreativen Lernens

Das ausgezeichnete Hörspiel zeigt eindrucksvoll, wie Sprache, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können. Wir gratulieren den Preisträgerinnen herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns über ihr besonderes Engagement.