BiologieOlympiade 2026: Lilia qualifiziert sich für das deutsche Nationalteam
Wir sind sehr stolz über die herausragende Leistung unserer Schülerin Lilia Dieterlen aus der 12. Klasse. Sie hat in diesem Jahr das Finale der BiologieOlympiade erreicht. Nachdem sie sich bereits in den Klausuren der dritten Auswahlrunde im Februar unter den 46 besten Teilnehmenden Deutschlands behaupten konnte, gehörte sie in der Endrunde schließlich zu den besten elf Nachwuchstalenten bundesweit. Damit qualifiziert sich Lilia nun für einen von nur vier Plätzen im deutschen Nationalteam.
Endqualifikation in Kiel: Anspruchsvoll in unterschiedlichen Disziplinen
Für das Finale ging es vom 17. bis 22. Mai 2026 an das Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) nach Kiel - und das mitten in der Abiturprüfungszeit. Auf die Finalisten warteten sieben anspruchsvolle Klausuren: fünf praktische Prüfungen in Biochemie, Bioinformatik, Molekularbiologie, Zoologie und Botanik sowie zwei theoretische Tests. Viele hielten die Aufgaben zunächst für kaum lösbar – doch die elf Nachwuchsbiologen bewiesen ihr Können und meisterten die Prüfungen. Gefragt waren dabei nicht nur umfangreiches biologisches Fachwissen, sondern auch Präzision, Konzentration und ein sicherer Umgang mit Laborgeräten und Mikroskopen. Insgesamt 15 Stunden in nur 4 Tagen mussten die Teilnehmenden die Klausurbank drücken.
Wertvolle Beziehungen knüpfen über den Wettbewerb hinaus
Dennoch war die herausfordernde Wettbewerbssituation von einer schönen Stimmung zwischen den Teilnehmenden begleitet, wie Lilia berichtet:
„Die Stimmung unter den Teilnehmern war durchgängig sehr angenehm. Durch die fast schon familiäre Atmosphäre kam es […] zu lustigen Gesprächen, viel Gelächter, zu gegenseitigen Einladungen zu Geburtstagspartys, obwohl wir uns erst wenige Tage kannten, und zusammengeschobenen Tischen, damit alle elf Teilnehmer zusammensitzen konnten. An vielen Abenden saß man noch spät gemeinsam zusammen, selbst wenn um 7:30 Uhr am Folgetag wieder die nächste Klausur im Labor geplant war.“
Es entstanden schnell freundschaftliche Verbindungen unter den jungen Biologietalenten. Ausflüge außerhalb der konzentrierten Klausurzeiten – zum Beispiel an den Strand oder in den botanischen Garten – sorgten für ein rundum schönes Erlebnis.
Vom Finale zur internationalen BiologieOlympiade nach Litauen
Bei der abschließenden Siegerehrung durfte sich Lilia über einen ganz besonderen Erfolg freuen: Mit einem hervorragenden zweiten Platz sicherte Lilia sich einen der vier begehrten Plätze im deutschen Nationalteam. Damit wird sie im Sommer zunächst an einem Trainingslager in der Schweiz teilnehmen und anschließend Deutschland bei der internationalen Runde in Litauen vertreten, zu der Nationalteams aus über 80 Ländern eingeladen sind.
Wissenschaftliche Neugier fördern und persönliche Stärken entwickeln
Lilias Erfolg zeigt, was möglich wird, wenn wissenschaftliches Interesse, persönliche Begeisterung und gezielte Förderung zusammenwirken. Sie hat an unserem Gymnasium das naturwissenschaftliche Profil gewählt und konnte so gezielt in ihren Interessen gefördert werden. Die MINT-Fachräume unserer Schule ermöglichen interessierten Schülern tiefer in die Welt der Naturwissenschaften einzutauchen. Wir möchten unsere Schüler dazu ermutigen, ihre Begabungen zu entfalten, Herausforderungen anzunehmen und über den Schulalltag hinaus über sich hinauszuwachsen.
Wenn du auch Interesse daran hast an einem Wettbewerb teilzunehmen, melde dich gerne bei uns per Mail oder sprich uns an. Eine Übersicht zu den bisherigen Wettbewerben findet ihr hier. Lilia rät für die BiologieOlympiade:
„Neben den materiellen Dingen sind besonders die entstandenen Freundschaften zu Gleichgesinnten und die gesammelte Erfahrung das wichtigste, was man sich aus diesen Olympiaden mitnehmen kann. Ich kann eine Teilnahme daher jedem Biologie-Interessierten sehr ans Herz legen.“
Wir wünschen Lilia viel Erfolg im internationalen Wettbewerb!












