„Was will ich eigentlich mal machen?“ Eine Frage, die sich die meisten Schüler irgendwann stellen – und die sich deutlich leichter beantworten lässt, wenn man sich immer mal wieder mit Unterstützung diese Frage stellen darf. Mitte Juni war es für unsere achten Klassen soweit: Die Werkstatttage im BTZ Borsdorf standen als Teil unseres Berufsorientierungskonzepts (BOST) an.
Praxis statt Theorie – Was liegt mir eigentlich?
Das BTZ Borsdorf bietet viele Möglichkeiten sich mit der Frage nach unterschiedlichen Ausbildungsberufen auseinander zu setzen. Mit über 70 Werkstätten und Ausbildern mit Meister- oder Ingenieurstitel, bietet das BTZ gute Bedingungen für das Kennenlernen unterschiedlicher Ausbildungsberufe. Unsere Schüler konnten in mehrere Berufsfelder hineinschnuppern. Angeleitet wurde dies von erfahrenen Fachleuten, die nicht nur zeigten, wie etwas funktioniert, sondern auch regelmäßig Rückmeldung gaben: Was liegt euch? Wo zeigen sich Stärken, die im Schulalltag vielleicht manchmal untergehen?
Genau das ist der Gedanke hinter den Werkstatttagen. Wir wollen unseren Schülern ermöglichen, besser herauszufinden wohin die berufliche Reise gehen mag und sie in ihren Stärken und Interessen frühzeitig zu fördern. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass den Schülern das Lernen in Schule leichter fällt, wenn sie wissen, warum und wofür sie das Wissen und den Abitur-Abschluss benötigen.
Von Anfang an dabei: Unser Berufsorientierungskonzept
Die Werkstatttage sind ein Baustein unserer Berufs- und Studienorientierung. Es beginnt mit einer Potenzialanalyse in Klasse 7 und begleitet unsere Schüler bis ins Abitur: mit Praktika, dem Besuch von Hochschulinformationstagen, der Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und der jährlichen Unternehmermesse in Naunhof. Der Grundgedanke dahinter ist einfach: Schule und Arbeitswelt sollten keine getrennten Welten sein. Je früher junge Menschen herausfinden, was zu ihnen passt, desto selbstbewusster gehen sie ihren nächsten Schritt.
Hier gibt es weitere Informationen zu unserem Berufsorientierungskonzept.
Wir danken dem BTZ Borsdorf für die herzliche Aufnahme und die praxisnahe Begleitung unserer Schüler, sowie den begleitenden Lehrkräften – und sind gespannt, welche Berufsfelder und Interessen sich bei unseren Schülern als nächstes auftun.